Was bin ich?

Wir haben mal wieder ein kleines Rätsel für Euch. Die Frage ist ganz einfach: Auf was für einem Schiffchen hab ich das Foto geschossen? Antworten bitte in die Kommentare. Wenn’s zu schwierig ist, geben wir Tipps.

UPDATE 1: Habe mal die Daten in Relation zur Mono gesetzt. Hier ein Bildchen dazu.

UPDATE 2: Alle bisherigen Antworten sind noch recht weit weg von der Lösung. Also noch ein Bildchen. Daraus sollte klar werden, dass es sich nicht um einen Lake-Racer handelt.

UPDATE 3: Nachdem wir uns mit großen Schritten der Lösung nähern noch ein letzter Tipp. Man muss ein bisschen im Gedächtnis und dem Internetz kramen, aber nun sollte es möglich sein, dass konkrete Boot zu bestimmen.

Die blauen Linien sind Upwind und Downwind VPPs der gesuchten Bootes, die roten der, der Mono (nicht vom aktuellsten Messbrief, aber das spielt keine Rolle). Die gestrichelten Linien zeigen in etwa die Rumpfgeschwindigkeiten der jeweiligen Boote.

Hier ein Bild aus den Eingeweiden des Kahns. Da friert’s einen ja schon beim Lesen. Für eine vergrößerte Ansicht, einfach auf das Bild klicken.

Und ein letzter Hinweis. Mit diesem Bild kann man, mit ein bisschen Knobeln und Recherchieren, nicht nur die Klasse rausfinden, sondern auch um welches Boot es sich genau handelt. Lesen muss man dazu übrigens nicht können.

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23 Antworten

  1. Darf ich mitraten (ansonsten sind ja „Firmenangehörige“ immer ausgeschlossen): Ich tippe mal auf …

    -> Keinen Multihull (da sonst die Geschwindigkeit etwas höher wäre)
    -> Keinen klassischen Kielbomber, da sonst die Geschwindigkeit im unteren Bereich deutlich zu hoch wäre).
    -> Viel CFK
    -> etwa 50 Fuß Länge (auf Grund der Upwind-Geschwindigkeiten).

    Jetzt weiter gedacht: Auf was für einem Boot könntest Du gestanden haben? Wenn es hier am See war, dann kommt nur die Wilke 49 in Frage.

    Allerdings wundern mich zwei Sachen:
    1. Warum ist dann der Downwind-Speed so niedrig in den höheren Regionen?
    2. Die fahren doch nie bis selten wirkliche Up&Down-Rennen. Und für reine Langstrecken sind doch solche Tabellen eher unvollständig…

    22. September 2011 um 16:39

  2. Alex

    Wie Christian schon sagte, die Multis scheiden wegen zu langsam aus und die Bleitransporter wegen zu schnell.

    Spontan würde ich in den Kreis der Verdächtigen aufnehmen:
    Moths, Wilke 26, SAY und Psaros.

    Moths hat keinen solchen Deckel.
    Im Hintergrund schimmert es weiß, SAY geht heim.
    Die Psaros ist innen weiß, hätte die VPP-Tabelle aber sicher im Cockpit.
    Philipp ist nach der Freundschaftsregatta in Langenargen geblieben.

    Wilke 26

    oder kein Boot hier vom See.

    22. September 2011 um 18:17

  3. Peter

    Wilke 26? Ein Sportboot, das bergauf gleitet?

    SAY/YSA gibt es auch in weiß übrigens, sieht heiß aus. Gleitet aber auch nicht auf dem Weg zur Luv-Tonne.

    Man kann so einen Aufkleber auch auf ne Bavaria 32 kleben. Heißt ja nicht, dass die Zielgeschwindigkeit auch erreicht wird. Die Bundesregierung hat ja auch das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts…

    22. September 2011 um 18:30

  4. Jaaa, der Peter kennt sich mit Politik aus – zumindest mit der deutschen 😉 Allerdings ist es hier genau umgekehrt. Ich haette bei mehr Wind noch mehr Speed erwartet und nicht weniger.

    Also fassen wir mal zusammen:
    – Christian hat richtig erkannt, dass es sich nicht um ein Multihull handelt.
    – Viel CFK ist auch richtig. Fast nur CFK um genau zu sein.
    – Peter hat auch recht, dass es bergauf gleitet. Das sieht man schoen an dem Plot, welchen ich noch hinzugefuegt habe. Bei uns ist upwind Schluss bei der Rumpfgeschwindigkeit, hier nicht.
    – Der Kiel ist aehnlich „klassisch“ wie bei der Wild Lady.

    Nicht richtig ist:
    – Kein Sportboot, keine Jolle, kein Skiff.

    Also noch ein Tipp:
    Wie man an den downwind VPPs sieht, ist das Boot sehr gut geeignet um bei allen Windstaerken bergab schnell zu sein. Es gibt auch keine ausgepraegten Knick beim Uebergang zum Gleiten.
    Das Boot ist auch nicht vom Bodensee. Dafuer muesste man wohl ueber 2 Meter Kiel absaegen.

    22. September 2011 um 19:22

  5. Alex

    Ha, der Bomber wo seinen Kiel aus dem Wasser hebt. Keine Ahnung wie er sich nennt.

    22. September 2011 um 19:50

  6. Peter

    „Nicht richtig ist:
    – Kein Sportboot, keine Jolle, kein Skiff.“

    Äh, Bart Simpson musste mal an die Tafel schreiben:
    „I won’t not use no double negatives.“

    🙂

    22. September 2011 um 20:18

  7. Erzaehl das mal nem Bayern! Das sehen die niemals nicht so.

    Also es ist weder Sportboot, noch Jolle, noch Skiff. Der Kiel schaut auch nur aus dem Wasser wenn es am Kran haengt oder durchgekentert ist.

    22. September 2011 um 20:59

  8. Alex

    die Quant 28 hat auch Tiefgang durch Kiel. Wird also auch ausscheiden.

    22. September 2011 um 22:03

    • Christian hat bisher den besten Tipp in Sachen Groesse abgegeben, liegt aber immer noch deutlich darunter.

      22. September 2011 um 22:47

  9. jens

    Fullpelt, also noch die alte wo jetzt den eckert brüdern gehört. Wobei die vom tiefgang ohne probleme an den bodensee könnte

    23. September 2011 um 09:02

  10. Alex

    im Danny sein Kat?

    23. September 2011 um 09:04

  11. Immer noch alles viel zu klein. Kats haben wir ja schon ausgeschlossen. Hab noch ein Bild als Tipp in den Artikel eingefuegt.

    23. September 2011 um 09:55

  12. Tobi

    Wind Chill Chart? Vermessene Segelgarderobe? Hört sich nach Volvo Ocean Race an. VO60?

    23. September 2011 um 12:29

  13. Alex

    Ok, 13 Segel zum Wechseln on bord.
    Little danger; DANGER, GREAT DANGER, Maximum danger als Warnung?
    Die V70 haben schon Wellen mit 42 kn gesurft und die VPP hört bei 25 TW auf. Da gehen V60 und V70 erst segeln.
    Wenn man einen durchschnittlichen Tiefgang am Bodensee von 1,3m unterstellt, könnte die TP52 mit 3,35m in das Bild passen.

    TP52?

    23. September 2011 um 16:33

  14. Alex

    Ob wohl, eine TP52 segelt nicht im Eismeer rum. Die haben demnach sicher keine Erfrierungsgefahr.

    23. September 2011 um 16:42

  15. Sooo, wir naehern uns der Loesung mit Siebenmeilenstiefeln. Hab schon sehr richtige Dinge gelesen. Ich moechte aber das konkrete Boot wissen und nicht nur die Klasse. Mit dem dritten Tipp und ganz genauem Hinschauen sollte das klappen.
    Achso, das Boot wurde uebrigens irgendwann innerhalb der letzten 5 Jahre gebaut. Wann genau verrate ich noch nicht. Morgen wird dann geloest.

    23. September 2011 um 16:56

  16. Also irgendwas in die Richtung VO oder andere Oceanracer.

    Weiteres Kriterium müsste sein, dass Philipp mal drauf war. Also Bodensee (schloss Philipp ja selbst aus) oder deutsche Ostseeküste.

    Der grüne Farbrest oben würde auf Illbruck schließen lassen. Aber die haben ihr Boot eher vor 10 jahren ins Wasser geschmissen. Oder auf die VO60 „SEB II“ aus Kiel. Ähnliches grün, aber auch viel zu alt.

    Eine Open 40 wäre zu klein (davon liegen welche in Deutschland).

    Eine TP52 (eigentlich schon ein Langstreckenflitzer) ist mir in grün nicht bekannt (Quantum hat ein anderes grün). Außerdem ist das eher für die amerikanische Westküste konstruiert und nicht für Eskimos.

    Vendée Globe (IMOCA 60) ist mir nicht bekannt, dass eine irgendwo liegt, auf die Philipp mal drauf gehopst sein könnte. Aber der Tiefgang bis 4,5m würde auf die Andeutung passen.

    Naja, ich gebe es auf.

    23. September 2011 um 17:51

    • Es wird immer heisser. Christian, du hast es schon fast. Die Idee mit der Farbe ist sehr gut. Nur rekonstruieren wo ich schon ueberall war ist schwierig, denn das Foto hab ich am Dienstag gemacht und da war ich sicher nicht an der Ostsee. Oder Nordsee. Oder am Bodensee. Oder an sonst einem See. Das Boot lag lange Zeit unbenutzt rum und ist nun aus aktuellem Anlass unterwegs duch Europa. Was koennte der aktuelle Anlass sein? Der Heimathafen hat uebrigens was dem Anlass zu tun. Und wer so ein Schiffchen damals neu kaufen wollte, musste etwa 5.000.000$ auf den Tisch legen.

      23. September 2011 um 19:13

  17. Alex

    Auflösung! Auflösung! Auflösung! …

    24. September 2011 um 11:01

  18. Vielleicht die geschickte Markteinführung der „Struck 60 Thunder“. 🙂

    24. September 2011 um 11:24

  19. Patrick

    Platoon

    24. September 2011 um 21:02

  20. Die Platoon (sowohl 2006 als auch 2008) halte ich aus zwei Gründen für unwahrscheinlich:
    1. Warum sollte sie diesen grünen Farbrest haben?
    2. Beide Platoons wurde mit symmetrischen Spis gefahren, im Segelinventar stehen aber nur asymmetrische.

    25. September 2011 um 12:01

  21. Pingback: Das bin ich! « Mono 22 – Mast- und Schotbruch auf dem Bodensee

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