Geschwemmsel der Woche


Meist sieht man sie nur in Zeitschriften oder im Internet – mir sind jetzt ein paar wirklich vor’s Objektiv geschwommen. Einige der eindrucksvollsten Superyachten unserer Zeit.

Die Luna darf direkt anlegen, wo die Musik spielt. Andere müssen draußen warten.

Der Trend geht zum Zweitboot, wenn selbst das dann auch noch eine der größten Privatyachten der Welt ist, dann kann es nur einem gehören: Roman Abramowich. Die Luna ist sein zweitgrößtes Schiff nach der Eclipse (164m), mit 116m Länge aber immer noch in den Top 20 der größten Privatyachten. Abramowich scheint mittlerweile nicht nur Spaß an teueren Booten zu haben, sondern den Bau und dann Verkauf von „jungen Gebrauchten“ zu einem Geschäftsmodell entwickelt zu haben. Ihm gehört neben der Luna und der Eclipse auch noch die Sussorro (50m). Früher gehörten ihm mal die Pelorus (19. größte Privatyacht), die Ecstasea (86m) und die Le Grand Bleu (113m) . Wenn man so große Haufen wie Abramowich macht, dann sind auch die anderen Luxuseigner plötzlich nur noch arme Schlucker und Zaungäste – um seine Yacht wurde ein polizeilich bewachter Bauzaun errichtet.

Gewöhnungsbedürftiger Auftritt: Die Enigma

Auf Platz 75 der Liste der größten Privatyachten mit 74m Länge ist die Enigma. Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Design mit diesen ganzen Rundungen. Es sieht aber, besonders durch den nach vorne abfallenden Bugbereich, sehr schnittig und schnell aus. Das 1991 bei Blohm & Voss gebaute Schiff erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 28 Knoten.

Die martialische Sea Force One und davor die hübsche Tempest

Im Vergleich zu den anderen Yachten wirkt die Sea Force One vor allem prollig. Ebenso wie ihr Flashvideo auf der Bootshomepage scheint das Schiff wohl hauptsächlich zum Eindruck schinden benutzt zu werden. Es lohnt sich dennoch mal, einen Blick in die Broschüre zu werfen. Es ist zwar geschmacklich gewagt, andererseits immerhin konsequent… Der Eigner tritt nur als „Captain Magic“ auf (eine Mischung aus Sido und Jack Sparrow), das Boot läuft wohl aber hauptsächlich im Charterbetrieb.

Einhellige Meinung aller Beobachter: Das ist jetzt aber peinlich… Das Laufband auf dem Sonnendeck der Sea Force One in Benutzung.
Exot unter lauter Motoryachten: Die Red Dragon von Dubois

Die von Dubois gezeichnete Red Dragon ist eine 52m lange Segelyacht und schafft es, trotz ihrer Größe halbwegs Eleganz auszustrahlen. Die Yacht, samt Crew und Zubehör, kann man für 200.000 Euro pro Woche chartern.

Wer war noch da?
Carinthia VII (97,2m)
Oneness (45,7m)
Sea Bluez (36,6m)
Space (44,7m)
Tempest WS (32m) – schöner Holzkahn!
Jaguar (38,1m)

Das Geschwemmsel der Woche
bringt jeden Mittwoch Mittag
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