Andere Länder, andere Sitten…

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Wenn einer zum Beispiel dienstlich nach Budapest reist und an seinem freien Sonntag zum Ausspannen an den Balaton fährt, dann kann er dort erleben wie ein low-budget Charterbetrieb funktioniert. Man nehme einen Steg, ein Ruderboot und ein paar alte Schüsseln mit Segeln, die segelfertig an Bojen vor dem Steg liegen. Dank der sehr geringen Wassertiefe gestalten sich die „Hafenmanöver“ äusserst simpel – die Boote werden einfach von Hand gezogen.

Bootscharter am Balaton
Charterbetrieb am Balaton.

Wer jetzt „Osteuropaklischee!“ ruft, hat natürlich recht. Dieser kleine Charterbetrieb ist am Balaton eher die Ausnahme. Größtenteils geht es am Balaton genauso wie am Bodensee zu. Viele Häfen sind schicke Touristenflaniermeilen und die Charterflotten bestehen aus den gleichen langweiligen Plastikwohnklos wie überall anders auch. Auch die Preise sind genauso happig wie in Westeuropa¹.

Ganz anders dagegen ist es in Südeuropa. Da liegen die Yachten auch manchmal nicht direkt am Steg und sind zu groß um per Hand an den Steg gezerrt zu werden. Was macht man also, wenn man eine 45m lange Yacht hat? Man braucht einen anständigen Tender.

Manche haben größere Tender als andere Leute Yachten.
Aber es sieht irgendwie unstimmig aus…

Mehr über Superyachten gibt es im morgigen Geschwemmsel!

¹ Wobei von fachkundiger Seite erklärt wird, dass sich der Magyare als solcher nicht als Ost- sondern als Mitteleuropäer sieht.

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