Koole Fööt im Opti

Die tatsächlich letzte Regatta des Jahres wäre fast ins Wasser gefallen – wortwörtlich.

Starker Wind und Seegang hätten fast ein Auslaufen verhindert, eine Mischung aus Gruppenzwang und fehlender Zurechnungsfähigkeit bewegten mich dann doch, in den wackligen Optimisten zu steigen, den der Geltinger Yacht Club für mich vorbereitet hat.

Die Idylle täuscht

Die Idylle täuscht ein wenig...

Nur vier weitere Segler wagten das Auslaufen und so wurde versucht eine Wettfahrt im Wind- und Wellenschatten der Mole zu veranstalten. Dabei bezahlte ich einiges an Lehrgeld, die Optimisten sind (nach etwa 20 Jahren Opti-Abstinenz) nicht größer geworden, die Beine mussten irgendwo verstaut werden, Halsen wurden lieber durch Q-Wenden ersetzt und es war mehr ein Kampf mit den Element als mit den Mitstreitern.

Startphase mit I-Flagge

Startphase mit I-Flagge

Nach einer ziemlich verkorksten aber lustigen Wettfahrt ging es dann zurück an Land. Der mittlerweile gut mit Wasser angefüllte Opti wurde leer gepützt und wieder in der Halle verstaut. Danach wurden dann bei Schmalzbroten und Glühwein die Heldentaten besungen und die Saison konnte nun wirklich gemütlich ausklingen.

Nass und kalt

Nass und kalt - das macht nur Seglern Spaß!

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